Geh ans Limit! Bei einer Achterbahn kommt Dir das Gähnen und bei einem Freifallturm schläfst Du fast ein? Dann solltest Du einmal unser Kunstflug-Programm „extrem“ probieren! Eine Reihe von Figuren, die mit unglaublicher Präzision und in einem atemberaubenden Tempo geflogen werden. Dabei werden das 9-fache der Erdbeschleunigung (positiv) bzw. das 5-fache (negativ) erreicht. Geh an Deine Grenzen!

Entdecke das Programm! Erklärungen zu den einzelnen Figuren bekommst Du angezeigt, indem Du mit der Maus über die einzelnen Punkte fährst.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
1

Looping: Eine einfache Figur zur Einstimmung. Bis zu 5g erwarten Dich hier.

2

Turn: Der Turn oder auch „stall turn“ ist eine Kunstflugfigur, bei der die Maschine senkrecht nach oben gezogen wird. Wenn fast keine Fahrt mehr anliegt und die Maschine quasi in der Luft steht, dreht diese durch einen beherzten Tritt ins Seitenruder fast auf der Stelle. Danach geht es senkrecht nach unten mit anschließendem Abfangbogen. Bis hier war alles wie beim „medium“ Programm. Jetzt ziehen wir etwas die Schrauben an.

3

Rolle: Bei der Rolle „rollt“ das Flugzeug  um die Längsachse. Hier einmal in die eine Richtung und 1,5mal in die andere Richtung. Damit sind wir im Rückenflug, der durch die rot gestrichelte Linie angezeigt wird. Jetzt weißt Du warum das Anschnallen so wichtig ist. Ohne Gurt würden wir wie die Maikäfer in der Kabinenhaube auf dem Rücken liegen.

4

Goldfish oder Dreiviertel-Looping: Aus dem Rückenflug drücken wir 45° nach oben und vollführen dann einen schönen runden Looping bis wir wieder 45° aufwärts unterwegs sind. Diesmal in Normallage, also die Füße wieder unten. Damit es nicht so langweilig wird ist im Aufwärtsteil noch eine ganze Rolle eingebaut.

5

Außenlooping: Jetzt wirds das Erste mal richtig spannend. Der Außenlooping sieht nicht anders aus, als der erste Looping. Allerdings ist der Kopf außen im Kreis. Dadurch drückt es uns nicht in den Sitz sondern zieht uns in den Gurt. Der psychologische Aspekt ist das bewußte Drücken nach unten, welches immer weiter geführt werden muß.

6

senkrecht, 2 viertel: Eine senkrechte Linie nach unten mit zwei viertel Rollen. Fast schon ein Klacks nach der vorherigen Figur.

7

Tailslide oder Männchen: Das Flugzeug fliegt senkrecht aufwärts und soll nach Erreichen des obersten Punktes rückwärts senkrecht nach unten fliegen. Diese Figur gelingt nicht immer, denn wenn sich auch nur ein kleiner Fehler bei der Senkrechten eingeschlichen hat, fällt man nicht mehr rückwärts, sondern irgendwie herunter. Aber meistens klappt es gut, und dann ist es ein unbeschreibliches Gefühl, rückwärts zu fliegen.

8

Halber Looping: zur Entspannung ein halber Looping aufwärts mit Ende in Rückenlage

9

Rollenkreis: Genauer ein 360° Rollenkreis innen mit 3 Rollen aus dem Rücken in den Rücken. Für die Zuschauer nicht spektakulär, aber für die Insassen. Wir bewegen uns auf einem Kreis und fliegen dabei 3 Rollen. Damit ändern sich alle 3 Richtungen im Raum gleichzeitig. Für den Piloten ist es Schwerstarbeit, weil alle Ruder gleichzeitig, aber immer in verschiedene Richtungen und gut abgestimmt bewegt werden müssen.

10

Doppelhumpty gezogen: Wie die Figur in der Zeichnung schon angedeutet, fliegen wir senkrecht nach unten, einen kleinen halben Looping, senkrecht nach oben, wieder der kleine Halblooping und noch mal senkrecht nach unten, bevor es in der Waagerechten weitergeht. Die Figur hält eine kleine Überraschung für alle bereit, die falsch geatmet haben — ein kurzer Blackout–. Hier der Tip zur Verhinderung des Blackouts: In der Senkrechten nach unten kurz tief einatmen und die Luft anhalten und die Bauchmuskeln pressen. Das verhindert, daß das Blut aus dem Kopf in die Beine schießt.

11

schräger Humpty nach oben: Ähnlich wie die Nummer 10, aber 45° nach oben und mit einer halben Rolle aufwärts und einer halben Rolle auf der Abwärtslinie. Vorsicht! am Ende sind wir mit 45° kopfüber unterwegs und drücken! in die Horizontale.

12

Turn: Den Turn kennen wir schon. Jetzt allerdings aus der Rückenfluglage in die Senkrechte gedrückt und mit einer ganzen Rolle abwärts.

13

Linie auf: Eine senkrechte Linie aufwärts mit einer halben Rolle und Ausgang im Rückenflug gibt uns die nötige Position und Geschwindigkeit für die nächste Figur.

14

Rückentrudeln: Die Motorleistung wird soweit verringert bis die Maschine immer langsamer wird, und nicht mehr fliegt. Jetzt haben wir auch die volle Aufmerksamkeit der Zuschauer, denn der Motor ist nicht mehr zu hören. Dann beginnt die Trudelbewegung, bei der nur eine Fläche von der Luft angeströmt wird. Dies ist ein stabiler Flugzustand in dem wir wie ein Ahornsamen nach unten immer weiter drehen, wenn wir nichts unternehmen würden. Da wir mit dem Kopf nach unten fliegen, ist die Aussicht fantastisch. Nach einer Umdrehung wird aber das Trudeln beendet und wir sind wieder im Normalflug.

15

Käseecke: Zur Erholung eine einfache Figur. 45° aufwärts, nach vorn in die Senkrechte gedrückt, eine halbe Rolle nach unten und in die Horizontale gezogen.

16

Turn: Unser alter Bekannter, der Turn in wieder anderer Version. Diesmal mit 45°auf am Anfang sowie einer halben Rolle.

17

gerissene Rollen oder snap rolls: Es fühlt sich wie eine kurzes Schleudern in der Waschmaschine an. Aerodynamisch ist es ein Strömungsabriß trotz hoher Geschwindigkeit. Und für die Steuerung werden alle anderen Ruder, als bei der Rolle benötigt. Also „Rolle“ ohne Rolle.

18

Rollenkreis: Fast schon einfach zum Erholen: Ein halber Außenrollenkreis. Auf einem halben Kreis sind zwei Rollen verteilt, die nach außen begonnen werden.

19

Rollen: Mehrere Rollen hintereinander bringen häufig auch das letzte Gleichgewichtsorgan aus dem Tritt.

Kunstflug-Programm extrem jetzt bestellen!