Du hast Dich schon immer für Kunstflug interessiert, bist aber eher der vorsichtige Typ und willst nicht sofort ans äußerste Limit gehen? Dann ist das Kunstflug-Programm „medium“ das richtige für Dich. Wer jetzt denkt, das Programm sei vielleicht zu langweilig, dem sei gesagt: Achterbahn fahren ist dagegen Kindergarten. 😉

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Looping: Die Figur zur Einstimmung. Ganz einfach zu fliegen und sehr angenehm für die Insassen. Zum Fahrt aufholen geht es schräg nach unten bis wir ca. 300km/h erreicht haben; dann beginnt der Looping, der uns im oberen Scheitelpunkt Schwerelosigkeit beschert. Auf dem Weg nach unten wird es etwas drücken, denn die Zeit der Schwerelosigkeit müssen wir jetzt wieder wett machen.

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Turn: Die nächste Grundfigur ist der Turn oder stall turn. Das Flugzeug wird aus der Waagerechten in die Senkrechte gezogen. Dann warten wir, bis fast keine Fahrt mehr anliegt und treten beherzt ins Seitenruder um eine Drehung um die Hochachse zu erreichen. Das sieht wie ein Fächer von unten aus. Nun geht es wieder senkrecht abwärts mit einem knackigen Abfangbogen am Ende.

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Linie 45° auf: Zum Verschnaufen nach den ersten zwei Figuren kommt jetzt eine einfache Linie 45° auf.

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Rolle: Das Flugzeug wird im Geradeausflug um seine Längsachse gerollt. In unserem Fall einmal links und einmal rechts herum. Jetzt haben wir alle Grundelemente des Kunstfluges durchexerziert und könnten aufhören, oder die Elemente beliebig kombinieren.

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Abschwung: Hier kommt die erste Kombination der Grundelemente: eine halbe Rolle und dann ein halber Looping nach unten.

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kubanische Acht: eine liegende 8: besteht aus zwei dreiviertel Loopings und einer halben und zwei viertel Rollen.

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Aufschwung: ein halber Looping, an dessem Ende wir uns im Rückenflug befinden. Spätestens jetzt ist klar, warum wir uns so fest angeschnallt haben. Ohne Gurt würden wir in der Kabinenhaube liegen.

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Rückenkreis: die rot gestrichelte Linie zeigt den Rückenflug. Wir fliegen einen Vollkreis im Rücken und genießen die Aussicht auf die Zuschauer.

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Abschwung: aus dem Rückenflug verabschieden wir uns mit einem halben Looping. Das Blut soll schließlich wieder vom Kopf in die Beine fließen.

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8-Zeiten-Rolle: die Rolle wie am Anfang; nur jetzt wird nach jeweils 1/8tel gestoppt. Das geht ordentlich in die Nackenmuskulatur weil wir hin und her geschleudert werden.

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Humpty bump: wir fliegen senkrecht aufwärts, oben einmal kurz gedrückt, als würden wir mit dem Auto über einen Hügel fahren, und schon geht es senkrecht abwärts. Damit wir in der richtigen Richtung rauskommen, ist im Abwärtsteil eine halbe Rolle eingebaut.

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Rollenkreis 4fach innen: jetzt wirds noch mal spannend. Beim Rollenkreis fliegen wir gleichzeitig eine Rolle und einen viertel Kreis. Vier Stück durchgehend ergeben die gezeichnete Figur. Von unten sieht das recht entspannt aus. Pilot und Copilot fühlen das aber anders weil sich das Flugzeug um alle Achsen gleichzeitig bewegt. Es gibt keinen festen Punkt, auf den man sich konzentrieren kann.

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Zur Erholung fliegen wir noch eine Käseecke.

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Rollenkombination: es geht noch mal rund! 3 Rollen links und 3 Rollen rechts am Stück. Bei einer Rollrate von 400°/s könnte die Figur in 6 Sekunden vorbei sein.

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Goldfisch: die Hälfte der kubanischen Acht vom Anfang.

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Trudeln: für viele Piloten in normalen Flugzeugen eine Angstfigur, weil sie ohne spezielle Technik nicht beendet werden kann. Im Kunstflug eher Alltag. Das Flugzeug wird so langsam gemacht, bis es nicht mehr fliegt und über eine Fläche abkippt. Dann geht es wie ein Ahornsamen sacht nach unten. Wir beenden das Ganze nach einer Umdrehung.

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